Eine persönliche Meinung zum Antrag der FCI/CdL

Eine persönliche Meinung zum Antrag der FCI/CdL

 
Liebe Windhund-Rennsportfreunde,
 
Der WRU Hünstetten hat auf Facebook wie auch auf seiner Homepage eine klare Stellungnahme zum geplanten Antrag auf Änderung der internationalen Rennordnung veröffentlicht. Das Echo der betroffenen Hundebesitzer war überwältigend und wir haben durchweg viel Lob und Unterstützungszusagen für unsere klare Ansage geerntet. Es gab u.a. die Forderung auch schon 2021 die internationalen Veranstaltungen zu boykottieren um damit zu demonstrieren, daß man nicht einfach über die Köpfe der Teilnehmer hinweg solch unsinnige Anträge stellen bzw. beschließen kann. Es gab auch weitergehende, teils radikale Vorschläge, wie sich die Windhundebesitzer verhalten sollten. Etwas enttäuscht sind wir von den bisher veröffentlichten Stellungnahmen der Vereine, die wir ja zu einem Schulterschluss aufgerufen haben. Bisher haben lediglich zwei Vereine ihre Meinung kundgetan.
 
Soweit uns bekannt, wurde der Antrag zurückgezogen, eine Arbeitsgruppe gebildet, die dann einen neuen Antrag ausarbeiten soll. Es wurde auch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß kein Text im Vorfeld an die Öffentlichkeit gelangen soll. Das heißt doch im Klartext, daß wieder einmal im Hinterstübchen etwas gemauschelt werden soll und die Teilnehmer der Rennen und Coursings dann irgendwann vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen. In welchem Zeitalter leben wir? Ist Transparenz im Windhundgeschehen immer noch ein Fremdwort? Warum bezieht man nicht die Besitzer in die Diskussion mit ein?
 
Das ganze Thema zeigt wieder einmal, daß die Strukturen in den Verbänden veraltet, um nicht zu sagen verkrustet sind. Deshalb kann man nur die Empfehlung aussprechen . . . weiter so, damit auch noch die letzten Sportfreunde sich verärgert zurückziehen. Aber vielleicht kommt ja auch mal ein konstruktiver Vorschlag, der für unser geliebtes Hobby eine Perspektive aufzeigt. Das wäre doch mal ein Schritt in die richtige Richtung.
 
In absehbarer Zeit wollen wir in Hünstetten mit dem Trainingsbetrieb beginnen. Deshalb schon jetzt der Hinweis, daß die teilnehmenden Hunde weder eine V- noch eine SG-Bewertung vorzeigen müssen.
 
Gerd Kleber
 
Wir haben eine klare Meinung zu der geplanten Änderung der FCI/CdL-Sportordnung

Wir haben eine klare Meinung zu der geplanten Änderung der FCI/CdL-Sportordnung

Liebe Windhundfreunde und Freunde des Windhundrennsports,

der viel diskutierte CdL-Vorschlag für eine Änderung der internat. Rennordnung hat den WRU vor allem aus Gründen des Tierschutzes dazu veranlasst, alles zu überdenken und sich evtl. aus dem internationalen Renn- und Coursinggeschehen zurückzuziehen. 

Die von der CdL geplante Neuregelung bei internationalen Rennen benachteiligt die Rennhunde, die Minderrassen angehören (z.B. Afghanen, Azawakhs, Barsois, Chart Polski, Sloughis u.v.a.m.) Der Vorschlag für die neue Regelung beinhaltet die Zweiklassenaufteilung und damit systematische Diskriminierung der Rennhunde, die den Windhundrennsport bisher erfolgreich getragen haben und der Eindruck drängt sich auf, dass der Windhundrennsport auf internationaler Ebene nun auch von diktatorischer Showhand geprägt werden wird.

Die ab 2022 geplante Regelung spricht für sich und überzeugt durch windhundsportliche Unsachkenntnis und beängstigende tierschutzwidrige Parameter, was leider auch Auswirkungen auf den Zuchtbereich hätte und dadurch letztlich kynologisch nachteilige Konsequenzen für die einzelnen Rassen nach sich ziehen würde. 

Der dafür zugrunde liegende Entscheidungsprozess der FCI/CdL, der keinerlei Transparenz für die Rennvereine aufweist, gibt ausserdem Grund zur Kritik, denn alle FCI Länder stimmen mit jeweils nur einer Stimme ab, ungeachtet ihrer Aktivitäten im sportlichen Windhundbereich. Das hat nichts mit zielgerichteten, zeitgemässen, transparenten Entscheidungsprozessen zu tun, sondern nur mit antiquierten Organisationsmechanismen, die offensichtlich alles andere als kynologisch orientiert bzw. fundiert sind.

Wir unterstützen die Idee, alle Rennvereine unter einen Hut zu bringen und gemeinsam ab 2022 nur noch nationale Rennveranstaltungen (Rennen und Coursing) auszurichten, um einen Schulterschluss gegen das geplante neue Rennreglement der FCI/CdL zu demonstrieren. Der Verzicht auf CACILs und internationale Titel ist ein Opfer, was alle, die Windhundsport für und mit ihren Hunden treiben, ohne zu überlegen, ab 2022 leisten sollten. Der Anteil der vergebenen CACILs bei internationalen Rennen in Deutschland beträgt 2,26 %. Der DWZRV ist der Dachverband für alle Windhundrassen, die seit seines Bestehens in allen Bereichen gleichberechtigt behandelt werden.

Zu nationalen Sportveranstaltungen sind übrigens lt. Reglement ausländische Teilnehmer zugelassen und auch herzlich willkommen. 

Darüber hinaus wäre es für den internationalen Windhundrennsport wünschenswert, wenn sich alle anderen FCI-Länder, die auch gegen den geplanten CdL Beschluss sind, zur gleichen Entscheidung, nur noch nationale Sportveranstaltungen auszurichten, anschließen würden. Solidarität für den Tierschutz in unserem Rennsport und für die Gesundheit und Gleichberechtigung aller Windhundrassen sollte jetzt im Vordergrund stehen.

Bei der Gelegenheit erinnern wir uns an den Vorgang, daß vor ca. 10 Jahren von den Vereinen der Windhund-Champions-League ein Antrag auf Titelvergabe und -eintragung gestellt wurde. Damals wurde bei einer CdL-Sitzung diskutiert und eine Arbeitsgruppe gebildet. Eine Antwort haben wir bis heute leider noch nicht erhalten.

Abschließend rufen wir alle Vereine und alle Windhundbesitzer zum Schulterschluss auf. Sollte eine solche geplante Änderung beschlossen werden, liegt es in unseren Händen, solche Veranstaltungen zu boykottieren. Es ist unser Hobby, gemeinsam sind wir eine Macht.

Bleibt gesund, wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Frühjahr 2021 in der Windhund-Arena bei unseren Trainingstagen.

Mit sportlichen Grüssen

Der Vorstand des WRU Hünstetten e.V.

PS: Wer zu diesem Thema eine Meinung hat und diese kundtun möchte,
sendet seinen Text per E-Mail an Gerd.Kleber@t-online.de
Wir werden diese Texte sammeln und kurzfristig auf der Homepage veröffentlichen.

Wir präsentieren den Windhund-Arena-Kalender 2021

Wir präsentieren den Windhund-Arena-Kalender 2021

Liebe Freunde des Windhund-Rennsports, das Jahr 2020 war schon ein besonderes Jahr, in jeder Hinsicht. Wir mußten Dinge akzeptieren, die wir nicht beeinflussen konnten. Also mußten wir auch akzeptieren, daß uns für den Kalender 2021 die spektakulären Bilder vom Rennen fehlen, ebenso wie die Bilder von Karin Kölsch und Armin Hauke. Es ergab sich die Frage ob wir überhaupt einen Kalender produzieren sollten? Daraufhin haben wir die Trainingsbilder des Jahres 2020 durchforstet und uns für einen Kalender mit einer geringeren Auflage entschieden. Wie schon erwähnt, es fehlen die Actionbilder vom Rennen, aber es sind doch einige ausdrucksstarke Trainingsfotos dabei und wir hätten uns leichter getan, wenn zumindest die schwarzen Hunde beim Training mit Renndecke gelaufen wären. 

Nun wünschen wir noch allen Windhund-Infizierten frohe Weihnachtstage und viel Glück und Gesundheit für das Jahr 2021! Es kann nur besser werden!

 

Eine außergewöhnliche Saison ist beendet!

Eine außergewöhnliche Saison ist beendet!

Liebe Windhundfreunde, da auch im Rheingau-Taunus-Kreis die Zahl der mit Corona infizierten steil nach oben zeigt und ab diesem Montag in Hessen verschärfte Regeln zur Anwendung kommen, hat sich der Vorstand entschieden in diesem Jahr kein Training mehr zu ziehen. Dies ist bedauerlich – doch die Gesundheit geht vor – und wir bitten um Verständnis.

Für das gestrige Training waren ursprünglich nur 35 Hunde gemeldet, doch nachdem bekannt wurde, daß das Rennen in Oberhausen abgesagt wurde, kamen kurzfristig nochmals 35 Hunde dazu und somit hatten wir die gleiche Teilnehmerzahl wie eine Woche zuvor. Eigentlich ist es schade, daß die Saison vorbei ist, denn das Geläuf hat die nötige Feuchte und wird von Woche zu Woche besser. Das Training wurde wie immer routiniert und zügig abgewickelt und es gab keinerlei besondere Vorkommnisse. Nun sind die Mitglieder des Vereins gefordert bei zwei geplanten Arbeitseinsätzen das Gelände auf Vordermann zu bringen und die Technik winterfest zu verstauen.

Auch Karin Kölsch war anwesend und hat uns einige Fotos vom Training zugesandt. Herzlichen Dank!

Bei all unseren Gästen und Trainingsteilnehmern wollen wir uns ganz herzlich für das entgegen gebrachte Vertrauen und die zahlreiche Trainingsteilnahme bedanken. Auch an die Mitglieder, die Woche für Woche bereit stehen um ein Training zu ermöglichen, an dieser Stelle ein großes DANKE! Es war für uns alle ein außergewöhnliches Jahr und wir wissen nicht wie es weiter geht. Deshalb an alle viele Grüße, bleibt gesund, bis zum nächsten Jahr!

 

Optimale Bedingungen beim Training am Sonntag, 11. Oktober

Optimale Bedingungen beim Training am Sonntag, 11. Oktober

Ja, das war ein Trainingstag wie wir ihn uns wünschen. 70 gezeitete Hunde im ersten Durchgang, dazu 10 Junghunde. U.a. 28 Salukis, 13 Greyhounds und 10 Whippets am Start. 7 Lizenzläufe erfolgreich absolviert. Teilweise sehr gute Laufzeiten, was für hohe Qualität der anwesenden Hunde und für ein gutes Geläuf spricht. Und es waren auch einige interessante Gruppenläufe zu sehen. Genügend Helfer vor Ort und damit auch die Möglichkeit, daß Funktionäre sich abwechseln können. Auch das Wetter hat mitgespielt, es gab zwar die eine oder andere Wolke aber es blieb trocken und für die Hunde waren es ideale Temperaturen. So kann es noch einige Wochen weitergehen. Wir drücken die Daumen! 

Achtung, liebe Windhundfreunde, das nächste Training findet am Sonntag, 18. Oktober, statt. Der Wetterbericht meldet für Mitte der Woche Regen aber für kommenden Samstag und Sonntag wieder trocken. Das sieht so aus als wären das optimale Bedingungen um ein perfektes Geläuf zu präparieren. Bitte meldet Euch im Laufe der Woche, mit allen Koordinaten (Name, Adresse, etc., Anzahl der Personen und Hunde, gewünschte Distanz) bei Monika Rühl, MRuehl@t-online.de für das Training an. Die Anzahl der Hunde ist weiterhin auf 80 beschränkt. Gruppenläufe machen das Training interessanter und spannender.

 

Geplantes Training am Sonntag, 27.09., ist leider ausgefallen

Geplantes Training am Sonntag, 27.09., ist leider ausgefallen

Nachdem es nun über 6 Wochen in Hünstetten keinen Tropfen regnete, hatten wir von Samstag auf Sonntag nun 24 Stunden Dauerregen. Das hat das Geläuf nicht verkraftet, die Bahn war regelrecht abgesoffen. Unseren Versuch, das Geläuf mit dem Abziehgerät zu verdichten, scheiterte kläglich, denn die Oberfläche war total aufgeweicht, der Trecker hinterließ tiefe Spuren und man lief wie auf Pudding. Deshalb haben wir die Entscheidung getroffen, an diesem Tag kein Training zu ziehen, denn es wäre für die Hunde zu gefährlich gewesen. Die Gesundheit unserer Hunde steht an oberster Stelle. Die anwesenden Teilnehmer haben sich überzeugt, daß ein Training nicht möglich war und absolutes Verständnis gezeigt.

Achtung, liebe Windhundfreunde, das nächste Training findet am Sonntag, 4. Oktober, statt. Bitte meldet Euch im Laufe der Woche, mit allen Koordinaten (Name, Adresse, etc., Anzahl der Personen und Hunde, gewünschte Distanz) bei Monika Rühl, MRuehl@t-online.de für das Training an. Die Anzahl der Hunde ist weiterhin auf 80 beschränkt. Es können auch Gruppenläufe gemeldet werden. Weitere Meldungen nehmen wir auf die Warteliste und informieren falls es Abmeldungen gibt. Wir bitten um Verständnis.