Windhund-Training für „Feinschmecker“

Windhund-Training für „Feinschmecker“

Was sagt der Wetterbericht? Sollen wir das Training absagen? Es war nicht leicht eine Entscheidung zu treffen. Vorsorglich hatten wir Mittwoch, Donnerstag und Freitag einige Wagen Wasser aufgebracht. Als wir am Samstag, ca. 17 Uhr, von Münster zurück kamen, zeigte das Thermometer in Hünstetten 27 Grad. Das ist noch vertretbar. Also haben wir am Sonntag noch einige Wagen Wasser aufgebracht und das Training konnte pünktlich um 12 Uhr beginnen. Es waren zu diesem Zeitpunkt rund 25 Grad. 50 Hunde waren erschienen, davon 6 Junghunde. Alles verlief reibungslos bis dann nach den 350er und 280er Distanzen die 480er Strecke an der Reihe war. Der Zufall wollte es, daß die ersten 5 Läufe allesamt Greyhound-Sololäufe waren. Aber was diese Hunde zeigten, nötigte allen Respekt ab. Alle 5 liefen eine 28er Zeit – einer hatte sogar eine 27 vor dem Komma stehen. Die Insider werden sagen, das kann nur . . . gewesen sein, nein, . . . der war es nicht. Es blieb der Eindruck, daß diese Hunde bei der EM in zwei Wochen bei der Titelvergabe ein Wörtchen mitreden werden. Etliche Besitzer ließen ihren Hund im 2. Durchgang wegen der relativ hohen Temperaturen nicht mehr starten. So ging ein toller und eindrucksvoller Trainingstag früh zu Ende.

 

Saluki-Festival beim Training in der Windhund-Arena

Saluki-Festival beim Training in der Windhund-Arena

Wir waren informiert, daß sich einige Saluki-Freunde verabredet hatten, waren dann aber überrascht, daß doch beachtliche 35 Salukis an den Start gingen. Insgesamt waren 88 Hunde zum Training erschienen, davon 5 Junghunde. Das ist um diese Jahreszeit eine hervorragende Trainingsbeteiligung, wir danken den Teilnehmern für das entgegengebrachte Vertrauen. Einige Teilnehmer hatten wieder einen weiten Weg auf sich genommen, so waren Besitzer aus dem Süden Deutschlands, wie auch aus Österreich und der Schweiz zum Training angereist. In den Tagen zuvor hatte es geregnet und somit war das Geläuf wieder in optimalem Zustand. Das Training wurde routiniert und zügig abgewickelt. Leider setzte zu Beginn des 2. Durchgangs kräftiger Regen ein – doch nach einer 1/2-stündigen Wartezeit konnte das Training fortgesetzt werden. Vom sportlichen her gesehen gab es etliche Gruppenläufe, die teils beachtlichen Windhund-Rennsport zeigten.

 

 

 

Whippets dominierten das Training am 11. August in der Windhund-Arena Hünstetten

Whippets dominierten das Training am 11. August in der Windhund-Arena Hünstetten

Zunächst einmal waren wir froh, daß es Mitte der Woche in Hünstetten wieder einmal kräftig geregnet hat. Das trug dazu bei, daß beim Training am Sonntag ein optimales Geläuf präsentiert werden konnte. 60 Hunde meldeten sich zum Training an, davon 53 Erwachsene und 7 Junghunde. Die Whippets führten mit 24 Rassevertretern das Teilnehmerfeld an, gefolgt von den Greyhounds mit 11 Startern. Für diese Jahreszeit ist das eine erfreulich gute Teilnehmerzahl. Gute Trainingszeiten bewiesen, daß die Hunde auf gutem Geläuf unterwegs waren. Besondere Vorkommnisse gab es keine, das Training wurde wie gewohnt routiniert und zügig abgewickelt.

Am Rande des Trainings gab es die eine oder andere Diskussion wegen der relativ geringen Meldezahlen bei den Rennen. Das hat sicher mehrere Gründe, wenn man sich aber einmal die Terminliste genauer ansieht, und feststellt, daß z.B. 21.07. Hünstetten, 28.07. Hildesheim, 03.08. Berlin + Kleindöttingen, 11.08. Freiburg, 17./18.08. Hamburg, 24.08. Münster – also sechs Wochen nacheinander Rennen auf Sandbahnen terminiert sind, dann ist das sicher auch ein Grund der sich aber mit besserer Planung leicht abstellen läßt.

Auch Henriette Gref war wieder einmal zu Gast in der Windhund-Arena und hat den Auslöser kräftig betätigt. Vielen Dank für die nachstehenden Bilder.

 

Ein „gemütliches“ Training am Sonntag, 04.08.2019

Ein „gemütliches“ Training am Sonntag, 04.08.2019

Bereits am Samstag trafen sich Mitglieder und Freunde des Vereins um beim Sommerfest abseits von Arbeit und Pflicht einige Stunden in netter Runde miteinander zu verbringen. Für Essen und Trinken war bestens gesorgt und als „Leckerli“ gab es frisch geräucherte Forellen. Wie wir erfuhren hat der harte Kern bis ca. 1.30 Uhr durchgehalten.

Das Training am Sonntag fand bei Temperaturen von ca. 25 bis 27 Grad statt. Gekommen waren rund 60 teilnehmende Hunde, davon knapp 10 Junghunde, 17 Whippets und 12 Greyhounds. Etliche Besitzer entschieden sich dafür, ihren Hund nur einen Durchgang teilnehmen zu lassen. Bei der Präparation des Geläufs hatten wir uns wieder viel Mühe gegeben und den ganzen Freitag und Samstag gewässert. Allerdings hat es in Hünstetten seine nunmehr vier Wochen nicht mehr geregnet und es wird immer  schwieriger ein optimales Geläuf herzurichten. Nun hoffen wir, daß es in der kommenden Woche Regen gibt, denn auch die Wasserkosten sind beträchtlich.

Vielen Dank an Nicole Firneburg, die uns die nachstehenden Bilder zur Verfügung stellte.

 

 

Ausführlicher Bericht von der Doppelveranstaltung sowie viele neue Bilder von der Ausstellung und vom Rennen

Ausführlicher Bericht von der Doppelveranstaltung sowie viele neue Bilder von der Ausstellung und vom Rennen

Zunächst vielen herzlichen Dank an Karin Kölsch, von der wir alle Bilder dieses Beitrags erhalten haben sowie an Carina Klinnert, aus deren Feder der Textbeitrag stammt.

Bericht zur Ausstellung und zum Rennen am 20./21.07.2019

Am 20. und 21. Juli 2019 war es wieder soweit: Der Windhund-Rennverein Untertaunus-Hünstetten lud zu seiner diesjährigen Hauptveranstaltung, mit der CAC-Zuchtschau inklusive Sloughi-Jahresausstellung am Samstag und dem internationalen Rennen am Sonntag, welches auch gleichzeitig der 4. Wertungslauf der Windhund-Champions-League war. Zahlreiche Windhund-Freunde aus dem In- und Ausland folgten der Einladung und so durfte sich der Verein über insgesamt knapp 450 Meldungen (für Ausstellung und Rennen) aus zehn Nationen freuen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen an beiden Tagen stand einem spannenden, ereignisreichen Wochenende in angenehmer Atmosphäre nichts mehr im Wege.

Ein Highlight der Ausstellung war sicherlich der Einmarsch der zahlreich erschienen Sloughis am Samstagvormittag, welche den traditionell, mit vielen liebevollen Details geschmückten Ehrenring füllten. Begleitet von orientalischen Klängen und einer Bauchtänzerin wurde den Teilnehmern, wovon viele sich selbst in landestypische Gewänder gekleidet hatten, frischer Pfefferminztee und Gebäck gereicht – ganz wie in Marokko, dem Heimatland der Rasse Sloughi. Ein tolles Bild, was den Teilnehmern und Zuschauern sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird! Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Dr. Sabine Schlenkrich, Zuchtkommissionsmitglied für die Rasse Sloughi, und Frau Monika Keil, Sonderleiterin der Ausstellung, für die viele Arbeit, die hier im Vorfeld investiert wurde – es hat sich definitiv gelohnt!

Der extra aus den Niederlanden angereiste Zuchtrichter, Herr Frans Gerritsen, bewertete geduldig, aber dennoch zügig die 64 gemeldeten Sloughis mit seiner stets freundlichen, heiteren Art und übernahm im Anschluss daran, aufgrund der hohen Meldezahlen, dankenswerterweise auch noch das Richten der Saluki-Hündinnen. Unser Dank gilt auch den Herren Elmar und Marco Sistermann, welche die übrigen Windhundrassen unter sich aufteilten und ebenfalls eine Vielzahl an Hunden zu bewerten hatten, was gewohnt zügig und professionell vonstatten ging.

Leider gab es am Ende der Ausstellung Probleme mit der Technik, sodass, trotz aller Bemühungen, am gleichen Tag nicht alle Richterberichte mehr ausgegeben werden konnten. Diese wurden jedoch zeitnah durch die Sonderleiterin an die Teilnehmer versandt. Im Namen des Vereins, bitten wir diese Umstände noch einmal ausdrücklich zu entschuldigen.

Etwas schade war auch, dass das gesamte Richtergremium sowohl am Freitag zum Abendessen, als auch am Samstagmorgen vom Verein zum Frühstück eingeladen wurde, wovon jedoch ein Teil ohne Entschuldigung fernblieb. Der liebevoll eingedeckte Tisch und die mit der Betreuung des Richtergremiums beauftragten Vereinsmitglieder warteten leider vergeblich…

Pünktlich um 8:30 Uhr am Sonntagmorgen startete dann das internationale Rennen. Für einen reibungslosen Ablauf der Tierarztkontrolle, welche sehr gewissenhaft durchgeführt wurde, sorgte das Team der Tierorthopädischen Klinik Frankfurt rund um Frau Dr. Alexandra Keller sowie Frau Prof. Sandra Goericke-Pesch.

Auf der perfekt präparierten Sandbahn, welche im Vorfeld durch das Team des WRU mit großem Aufwand in einen Top-Zustand gebracht und mehrfach bewässert wurde (aufgrund des ausbleibenden Regens in den vergangenen Wochen sicher keine leichte Aufgabe), konnten Teilnehmer und Zuschauer des Rennens zahlreiche, spannende Läufe bewundern. Volle Felder bei den Greyhounds auf beiden Distanzen, ebenso bei den Whippets der A-, B-, Sprinter- und Senioren-Klassen, darunter die Elite des europäischen Windhund-Rennsports, sorgten für große Begeisterung und Adrenalin pur. Die Sloughis, welche ebenfalls sehr zahlreich starteten, liefen in Kombination mit der Jahresausstellung am Vortag um den Jahressportsieger-Titel sowie den Jahressieger für S&L. Und auch bei den anderen Rassen gab es teils große Felder zu bestaunen. Lediglich die Basenjis wurden an diesem Sonntag vermisst. Wir hoffen, dass sie zukünftig wieder den Weg nach Hünstetten finden!

Glücklicherweise gab es, soweit dem Verein bekannt, lediglich fünf kleinere, muskuläre Verletzungen zu verzeichnen (gute Besserung an dieser Stelle!). Eine Vielzahl an Helfern sorgte für einen zügigen, reibungslosen Ablauf des Rennens, sodass bereits um 14:30 Uhr mit den B-Finals begonnen werden und um 16:20 Uhr der letzte von insgesamt 110 Läufen an diesem Tag gezogen werden konnte. Gegen 18:00 Uhr fand schließlich die Siegerehrung statt und ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Renn-Tag ging allmählich zu Ende. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön den zahlreichen Teilnehmern, welche Jahr für Jahr beim WRU Hünstetten zu Gast sind und hierfür auch eine teils sehr weite Anreise in Kauf nehmen. Danke für Ihr Vertrauen!

Ein ebenso großer Dank gilt den Vereinsmitgliedern und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Besonders erwähnt seien hier der sportliche Leiter, Herr Heiko Hasenstab, Gerd Kleber und Helmut Schmidt für die hervorragende Präparation des Geläufs, das gesamte Küchenteam, welches eine Mammutaufgabe zu bewältigen hatte, sowie alle anderen Teams (Hasenzug, Sattelplatz, Sekretariat, Zeitnahme, Anmeldung…), die eine fantastische Arbeit geleistet haben. So sehr sich Vereine natürlich über solch hohe Meldezahlen freuen, so viel Arbeit bedeutet es auch, eine derart große Veranstaltung zu organisieren und reibungslos über die Bühne zu bringen. Was hier geleistet wurde, verdient den allergrößten Respekt!

Autor: Carina Klinnert

 

Wir freuen uns über gute Teilnehmerzahlen für das Rennen am Sonntag in der Windhund-Arena

Wir freuen uns über gute Teilnehmerzahlen für das Rennen am Sonntag in der Windhund-Arena

Liebe Windhundfreunde, wir bedanken uns für die erfreulich guten Meldezahlen und freuen uns auf spannende und vor allem verletzungsfreie Läufe. Der Wetterbericht meldet für Sonntag Temperaturen um die 25 Grad, also beste Voraussetzungen. Seit Montag sind wir dabei das Geläuf täglich zu wässern um auch hier gute Voraussetzungen zu schaffen. Wir wünschen allen Teilnehmern eine gute Anreise!