Trainingsbeginn in der Windhund-Arena

Trainingsbeginn in der Windhund-Arena

 

Das Antraining in der Windhund-Arena fand am 11.4.21 in gewohnterweise routiniertem, ruhigem Fahrwasser statt. 55 nach langer Winterpause jetzt besonders rennbegeisterte vierbeinige Athleten fanden sich pünktlich ein und das Training begann bereits um 11.50 Uhr. Der Wetterbericht sagte nämlich für den Nachmittag Dauerregen voraus.
 
Dank des zügigen Ablaufs konnte der 1. Durchgang für alle gezogen werden und die, die einen 2. Lauf wollten, bekamen ihn auch noch, bevor der Regen dann um 13.30 Uhr einsetzte. Jeder Teilnehmer bekam zum Trainingsauftakt ein selbstgebackenes Miniküchlein aus Ellens Backstube und für die Hunde gab es einen Knabberspass.
 
Wir planen ein Training am kommenden Sonntag, 18.4.21, unter den gleichen Anmeldebedingungen wie bisher. Meldungen bitte an MRuehl@t-online.de. Da die Teilnehmerzahl weiterhin auf 50 beschränkt ist, sind wir bemüht, allen gerecht zu werden, bitten aber um Verständnis, dass unsere Mitglieder vorrangig sind. 
 
Wir hoffen, dass sowohl die Verordnungen als auch das Wetter mitspielen und drücken die Daumen, dass wir trainieren können.
 
 
 
Wir freuen uns auf den Start in die Saison 2021

Wir freuen uns auf den Start in die Saison 2021

 

Liebe Windhund-Rennsportfreunde, die diffusen Verordnungen hinsichtlich des Sportbetriebes und die unterschiedlichen Handhabungen um uns herum haben uns bewogen, unseren eigenen Weg zu gehen.
 
Einige Vereine haben ihren Trainingsbetrieb mit Hilfe von „Hundeschulen“ (diese dürfen ja den Schulungsbetrieb lt. Verordnung durchführen) bereits aufgenommen, andere haben begonnen und dies vorher mit den zuständigen Behörden abgeklärt oder auch nicht. Hinzu kommt, dass jedes Bundesland andere Verordnungen hat. Aufgrund der Corona-Verordnungen im Amateur-Sportbereich, die offensichtlich auch zu unterschiedlichen Interpretationsmöglichkeiten bei den Behörden führen, haben wir uns nun an unseren zuständigen Landrat und Bürgermeister gewandt, mit der Bitte um Erlaubnis eines Trainingsbetriebes mit entsprechenden Auflagen. Dieser Bitte ist daraufhin seitens des Gesundheitsamtes unter Vorbehalt und Einhaltung der aktuellen Corona-Verordnungen (Corona-Kontakt- u. Betriebsbeschränkungsverordnung v. 26.11.20, aktuelle Fassung v. 29.3.21) entsprochen worden. Eine endgültige Entscheidung des Hess. Ministeriums für Soziales und Integration steht noch aus, wobei die Definition des Windhundrennsports offensichtlich dort erst noch geklärt werden muss. Wir hoffen auf positive Nachrichten.
 
Wir planen daher unseren Trainingsbeginn am 11.4.21. Anmeldungen bitte wie letztes Jahr an mruehl@t-online.de. (Name u. Adresse, sowie evtl. Begleitpersonen, Distanz, Anzahl Hunde u. Rasse). 
 
Folgende Regeln gelten auf unserem Rennplatz (nach Rücksprache mit dem Gesundheitsamt, aus Rücksicht auf alle Teilnehmer und im Hinblick auf stark steigende Inzidenzen gehen unsere Regeln teilweise über die der aktuellen Verordnungen hinaus, was vom Vorstand entschieden wurde). Dem ist uneingeschränkt Folge zu leisten, denn wir haben das Hausrecht und tragen die alleinige Verantwortung. Da wir uns in einer wesentlich kritischeren Zeit als vor einem Jahr befinden, bitten wir eindringlichst um Einhaltung aller formulierten Regeln ohne Diskussionen.
  1. Maskenpflicht auf dem gesamten Platz: Eine Ausnahmeregelung besteht nur für den im Einsatz befindlichen Hasenzieher. (Atteste werden nicht akzeptiert)
  2. Vorerst kein Kantinenbetrieb, keine Getränkeausgabe
  3. Zutritt nur für angemeldete Trainingsteilnehmer
  4. Nur ein Haushalt am Startkasten, daher vorwiegend Einzelläufe
  5. Nutzung des markierten Einbahnstrassensystems
  6. Mindestabstand zu anderen Personen min. 2 m
  7. Toilettennutzung jeweils nur für 1 Person mit sofortiger selbständiger Desinfizierung. Gründliches Händewaschen und anschliessende Handdesinfizierung 
  8. Mindestabstand parkende Fahrzeuge 2 m
  9. Bezahlung im zugeklebten Umschlag mit Namensaufschrift und abgezähltem Betrag
  10. Laufreihenfolge kann wie in 2020 an der Tafel abgelesen werden
Die Teilnehmerzahl ist zur Zeit auf 50 Personen limitiert, wobei unsere Mitglieder Vorrang haben. Daher bitte baldest möglich anmelden, bevor der grosse Run beginnt. Wir gehen davon aus, dass evtl. von Woche zu Woche neu entschieden werden muss, ob wir trainieren können oder nicht, abhängig von der weiteren Entwicklung. Obige Verhaltensparameter bleiben in jedem Fall bei jedem Training bestehen.
 
Wir wünschen Euch ein ruhiges Osterfest und freuen uns auf ein Wiedersehen in der Windhundarena am 11.4.21, ab 11.00 Uhr, Trainingsbeginn wie immer 12.00 Uhr.
 
Bitte meldet Euch im Laufe der Woche, mit allen Koordinaten (Name, Adresse, etc., Anzahl der Personen und Hunde, gewünschte Distanz) bei Monika Rühl, MRuehl@t-online.de für das Training an. Die Anzahl der Personen ist zur Zeit leider auf ca. 50 beschränkt. 
 
 
Trainingsbeginn ist leider nicht absehbar

Trainingsbeginn ist leider nicht absehbar

 

Liebe Windhundfreunde,
 
nach mehreren Telefonaten und Rücksprache mit dem Ordnungs- und Gesundheitsamt ist noch nicht absehbar zu welchem Zeitpunkt wir mit dem Training beginnen können. Unsere Planung sah vor, daß wir am Samstag, 27. März, mit einem intensiven Arbeitseinsatz alle Vorbereitungen treffen, um am darauffolgenden Sonntag, 28. März, ein erstes Rennbahntraining anbieten zu können. Das können wir uns abschminken, momentan lassen die hessischen Verordnungen selbst einen sehr eingeschränkten Trainingsbetrieb nicht zu. Darüber kann man diskutieren und einige Entscheidungen auch in Frage stellen, doch leider können wir nichts ändern. Gern hätten wir Euch eine positive Nachricht gesandt, halten Euch aber in den nächsten Wochen selbstverständlich weiterhin auf dem Laufenden und hoffen, auch im Sinne unserer Hunde, dass es bald wieder losgehen kann.
 
Dies zu Euer aller Info. Bis hoffentlich bald, bis dahin bleibt gesund !
Eine persönliche Meinung zum Antrag der FCI/CdL

Eine persönliche Meinung zum Antrag der FCI/CdL

 
Liebe Windhund-Rennsportfreunde,
 
Der WRU Hünstetten hat auf Facebook wie auch auf seiner Homepage eine klare Stellungnahme zum geplanten Antrag auf Änderung der internationalen Rennordnung veröffentlicht. Das Echo der betroffenen Hundebesitzer war überwältigend und wir haben durchweg viel Lob und Unterstützungszusagen für unsere klare Ansage geerntet. Es gab u.a. die Forderung auch schon 2021 die internationalen Veranstaltungen zu boykottieren um damit zu demonstrieren, daß man nicht einfach über die Köpfe der Teilnehmer hinweg solch unsinnige Anträge stellen bzw. beschließen kann. Es gab auch weitergehende, teils radikale Vorschläge, wie sich die Windhundebesitzer verhalten sollten. Etwas enttäuscht sind wir von den bisher veröffentlichten Stellungnahmen der Vereine, die wir ja zu einem Schulterschluss aufgerufen haben. Bisher haben lediglich zwei Vereine ihre Meinung kundgetan.
 
Soweit uns bekannt, wurde der Antrag zurückgezogen, eine Arbeitsgruppe gebildet, die dann einen neuen Antrag ausarbeiten soll. Es wurde auch ausdrücklich darauf hingewiesen, daß kein Text im Vorfeld an die Öffentlichkeit gelangen soll. Das heißt doch im Klartext, daß wieder einmal im Hinterstübchen etwas gemauschelt werden soll und die Teilnehmer der Rennen und Coursings dann irgendwann vor vollendete Tatsachen gestellt werden sollen. In welchem Zeitalter leben wir? Ist Transparenz im Windhundgeschehen immer noch ein Fremdwort? Warum bezieht man nicht die Besitzer in die Diskussion mit ein?
 
Das ganze Thema zeigt wieder einmal, daß die Strukturen in den Verbänden veraltet, um nicht zu sagen verkrustet sind. Deshalb kann man nur die Empfehlung aussprechen . . . weiter so, damit auch noch die letzten Sportfreunde sich verärgert zurückziehen. Aber vielleicht kommt ja auch mal ein konstruktiver Vorschlag, der für unser geliebtes Hobby eine Perspektive aufzeigt. Das wäre doch mal ein Schritt in die richtige Richtung.
 
In absehbarer Zeit wollen wir in Hünstetten mit dem Trainingsbetrieb beginnen. Deshalb schon jetzt der Hinweis, daß die teilnehmenden Hunde weder eine V- noch eine SG-Bewertung vorzeigen müssen.
 
Gerd Kleber
 
Wir haben eine klare Meinung zu der geplanten Änderung der FCI/CdL-Sportordnung

Wir haben eine klare Meinung zu der geplanten Änderung der FCI/CdL-Sportordnung

Liebe Windhundfreunde und Freunde des Windhundrennsports,

der viel diskutierte CdL-Vorschlag für eine Änderung der internat. Rennordnung hat den WRU vor allem aus Gründen des Tierschutzes dazu veranlasst, alles zu überdenken und sich evtl. aus dem internationalen Renn- und Coursinggeschehen zurückzuziehen. 

Die von der CdL geplante Neuregelung bei internationalen Rennen benachteiligt die Rennhunde, die Minderrassen angehören (z.B. Afghanen, Azawakhs, Barsois, Chart Polski, Sloughis u.v.a.m.) Der Vorschlag für die neue Regelung beinhaltet die Zweiklassenaufteilung und damit systematische Diskriminierung der Rennhunde, die den Windhundrennsport bisher erfolgreich getragen haben und der Eindruck drängt sich auf, dass der Windhundrennsport auf internationaler Ebene nun auch von diktatorischer Showhand geprägt werden wird.

Die ab 2022 geplante Regelung spricht für sich und überzeugt durch windhundsportliche Unsachkenntnis und beängstigende tierschutzwidrige Parameter, was leider auch Auswirkungen auf den Zuchtbereich hätte und dadurch letztlich kynologisch nachteilige Konsequenzen für die einzelnen Rassen nach sich ziehen würde. 

Der dafür zugrunde liegende Entscheidungsprozess der FCI/CdL, der keinerlei Transparenz für die Rennvereine aufweist, gibt ausserdem Grund zur Kritik, denn alle FCI Länder stimmen mit jeweils nur einer Stimme ab, ungeachtet ihrer Aktivitäten im sportlichen Windhundbereich. Das hat nichts mit zielgerichteten, zeitgemässen, transparenten Entscheidungsprozessen zu tun, sondern nur mit antiquierten Organisationsmechanismen, die offensichtlich alles andere als kynologisch orientiert bzw. fundiert sind.

Wir unterstützen die Idee, alle Rennvereine unter einen Hut zu bringen und gemeinsam ab 2022 nur noch nationale Rennveranstaltungen (Rennen und Coursing) auszurichten, um einen Schulterschluss gegen das geplante neue Rennreglement der FCI/CdL zu demonstrieren. Der Verzicht auf CACILs und internationale Titel ist ein Opfer, was alle, die Windhundsport für und mit ihren Hunden treiben, ohne zu überlegen, ab 2022 leisten sollten. Der Anteil der vergebenen CACILs bei internationalen Rennen in Deutschland beträgt 2,26 %. Der DWZRV ist der Dachverband für alle Windhundrassen, die seit seines Bestehens in allen Bereichen gleichberechtigt behandelt werden.

Zu nationalen Sportveranstaltungen sind übrigens lt. Reglement ausländische Teilnehmer zugelassen und auch herzlich willkommen. 

Darüber hinaus wäre es für den internationalen Windhundrennsport wünschenswert, wenn sich alle anderen FCI-Länder, die auch gegen den geplanten CdL Beschluss sind, zur gleichen Entscheidung, nur noch nationale Sportveranstaltungen auszurichten, anschließen würden. Solidarität für den Tierschutz in unserem Rennsport und für die Gesundheit und Gleichberechtigung aller Windhundrassen sollte jetzt im Vordergrund stehen.

Bei der Gelegenheit erinnern wir uns an den Vorgang, daß vor ca. 10 Jahren von den Vereinen der Windhund-Champions-League ein Antrag auf Titelvergabe und -eintragung gestellt wurde. Damals wurde bei einer CdL-Sitzung diskutiert und eine Arbeitsgruppe gebildet. Eine Antwort haben wir bis heute leider noch nicht erhalten.

Abschließend rufen wir alle Vereine und alle Windhundbesitzer zum Schulterschluss auf. Sollte eine solche geplante Änderung beschlossen werden, liegt es in unseren Händen, solche Veranstaltungen zu boykottieren. Es ist unser Hobby, gemeinsam sind wir eine Macht.

Bleibt gesund, wir freuen uns auf ein Wiedersehen im Frühjahr 2021 in der Windhund-Arena bei unseren Trainingstagen.

Mit sportlichen Grüssen

Der Vorstand des WRU Hünstetten e.V.

PS: Wer zu diesem Thema eine Meinung hat und diese kundtun möchte,
sendet seinen Text per E-Mail an Gerd.Kleber@t-online.de
Wir werden diese Texte sammeln und kurzfristig auf der Homepage veröffentlichen.

Wir präsentieren den Windhund-Arena-Kalender 2021

Wir präsentieren den Windhund-Arena-Kalender 2021

Liebe Freunde des Windhund-Rennsports, das Jahr 2020 war schon ein besonderes Jahr, in jeder Hinsicht. Wir mußten Dinge akzeptieren, die wir nicht beeinflussen konnten. Also mußten wir auch akzeptieren, daß uns für den Kalender 2021 die spektakulären Bilder vom Rennen fehlen, ebenso wie die Bilder von Karin Kölsch und Armin Hauke. Es ergab sich die Frage ob wir überhaupt einen Kalender produzieren sollten? Daraufhin haben wir die Trainingsbilder des Jahres 2020 durchforstet und uns für einen Kalender mit einer geringeren Auflage entschieden. Wie schon erwähnt, es fehlen die Actionbilder vom Rennen, aber es sind doch einige ausdrucksstarke Trainingsfotos dabei und wir hätten uns leichter getan, wenn zumindest die schwarzen Hunde beim Training mit Renndecke gelaufen wären. 

Nun wünschen wir noch allen Windhund-Infizierten frohe Weihnachtstage und viel Glück und Gesundheit für das Jahr 2021! Es kann nur besser werden!