Ausführlicher Bericht von der Doppelveranstaltung sowie viele neue Bilder von der Ausstellung und vom Rennen

Ausführlicher Bericht von der Doppelveranstaltung sowie viele neue Bilder von der Ausstellung und vom Rennen

Zunächst vielen herzlichen Dank an Karin Kölsch, von der wir alle Bilder dieses Beitrags erhalten haben sowie an Carina Klinnert, aus deren Feder der Textbeitrag stammt.

Bericht zur Ausstellung und zum Rennen am 20./21.07.2019

Am 20. und 21. Juli 2019 war es wieder soweit: Der Windhund-Rennverein Untertaunus-Hünstetten lud zu seiner diesjährigen Hauptveranstaltung, mit der CAC-Zuchtschau inklusive Sloughi-Jahresausstellung am Samstag und dem internationalen Rennen am Sonntag, welches auch gleichzeitig der 4. Wertungslauf der Windhund-Champions-League war. Zahlreiche Windhund-Freunde aus dem In- und Ausland folgten der Einladung und so durfte sich der Verein über insgesamt knapp 450 Meldungen (für Ausstellung und Rennen) aus zehn Nationen freuen. Bei Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen an beiden Tagen stand einem spannenden, ereignisreichen Wochenende in angenehmer Atmosphäre nichts mehr im Wege.

Ein Highlight der Ausstellung war sicherlich der Einmarsch der zahlreich erschienen Sloughis am Samstagvormittag, welche den traditionell, mit vielen liebevollen Details geschmückten Ehrenring füllten. Begleitet von orientalischen Klängen und einer Bauchtänzerin wurde den Teilnehmern, wovon viele sich selbst in landestypische Gewänder gekleidet hatten, frischer Pfefferminztee und Gebäck gereicht – ganz wie in Marokko, dem Heimatland der Rasse Sloughi. Ein tolles Bild, was den Teilnehmern und Zuschauern sicher noch lange im Gedächtnis bleiben wird! Vielen Dank an dieser Stelle an Frau Dr. Sabine Schlenkrich, Zuchtkommissionsmitglied für die Rasse Sloughi, und Frau Monika Keil, Sonderleiterin der Ausstellung, für die viele Arbeit, die hier im Vorfeld investiert wurde – es hat sich definitiv gelohnt!

Der extra aus den Niederlanden angereiste Zuchtrichter, Herr Frans Gerritsen, bewertete geduldig, aber dennoch zügig die 64 gemeldeten Sloughis mit seiner stets freundlichen, heiteren Art und übernahm im Anschluss daran, aufgrund der hohen Meldezahlen, dankenswerterweise auch noch das Richten der Saluki-Hündinnen. Unser Dank gilt auch den Herren Elmar und Marco Sistermann, welche die übrigen Windhundrassen unter sich aufteilten und ebenfalls eine Vielzahl an Hunden zu bewerten hatten, was gewohnt zügig und professionell vonstatten ging.

Leider gab es am Ende der Ausstellung Probleme mit der Technik, sodass, trotz aller Bemühungen, am gleichen Tag nicht alle Richterberichte mehr ausgegeben werden konnten. Diese wurden jedoch zeitnah durch die Sonderleiterin an die Teilnehmer versandt. Im Namen des Vereins, bitten wir diese Umstände noch einmal ausdrücklich zu entschuldigen.

Etwas schade war auch, dass das gesamte Richtergremium sowohl am Freitag zum Abendessen, als auch am Samstagmorgen vom Verein zum Frühstück eingeladen wurde, wovon jedoch ein Teil ohne Entschuldigung fernblieb. Der liebevoll eingedeckte Tisch und die mit der Betreuung des Richtergremiums beauftragten Vereinsmitglieder warteten leider vergeblich…

Pünktlich um 8:30 Uhr am Sonntagmorgen startete dann das internationale Rennen. Für einen reibungslosen Ablauf der Tierarztkontrolle, welche sehr gewissenhaft durchgeführt wurde, sorgte das Team der Tierorthopädischen Klinik Frankfurt rund um Frau Dr. Alexandra Keller sowie Frau Prof. Sandra Goericke-Pesch.

Auf der perfekt präparierten Sandbahn, welche im Vorfeld durch das Team des WRU mit großem Aufwand in einen Top-Zustand gebracht und mehrfach bewässert wurde (aufgrund des ausbleibenden Regens in den vergangenen Wochen sicher keine leichte Aufgabe), konnten Teilnehmer und Zuschauer des Rennens zahlreiche, spannende Läufe bewundern. Volle Felder bei den Greyhounds auf beiden Distanzen, ebenso bei den Whippets der A-, B-, Sprinter- und Senioren-Klassen, darunter die Elite des europäischen Windhund-Rennsports, sorgten für große Begeisterung und Adrenalin pur. Die Sloughis, welche ebenfalls sehr zahlreich starteten, liefen in Kombination mit der Jahresausstellung am Vortag um den Jahressportsieger-Titel sowie den Jahressieger für S&L. Und auch bei den anderen Rassen gab es teils große Felder zu bestaunen. Lediglich die Basenjis wurden an diesem Sonntag vermisst. Wir hoffen, dass sie zukünftig wieder den Weg nach Hünstetten finden!

Glücklicherweise gab es, soweit dem Verein bekannt, lediglich fünf kleinere, muskuläre Verletzungen zu verzeichnen (gute Besserung an dieser Stelle!). Eine Vielzahl an Helfern sorgte für einen zügigen, reibungslosen Ablauf des Rennens, sodass bereits um 14:30 Uhr mit den B-Finals begonnen werden und um 16:20 Uhr der letzte von insgesamt 110 Läufen an diesem Tag gezogen werden konnte. Gegen 18:00 Uhr fand schließlich die Siegerehrung statt und ein sehr schöner, wenn auch anstrengender Renn-Tag ging allmählich zu Ende. An dieser Stelle noch einmal ein herzliches Dankeschön den zahlreichen Teilnehmern, welche Jahr für Jahr beim WRU Hünstetten zu Gast sind und hierfür auch eine teils sehr weite Anreise in Kauf nehmen. Danke für Ihr Vertrauen!

Ein ebenso großer Dank gilt den Vereinsmitgliedern und Helfern für ihren unermüdlichen Einsatz. Besonders erwähnt seien hier der sportliche Leiter, Herr Heiko Hasenstab, Gerd Kleber und Helmut Schmidt für die hervorragende Präparation des Geläufs, das gesamte Küchenteam, welches eine Mammutaufgabe zu bewältigen hatte, sowie alle anderen Teams (Hasenzug, Sattelplatz, Sekretariat, Zeitnahme, Anmeldung…), die eine fantastische Arbeit geleistet haben. So sehr sich Vereine natürlich über solch hohe Meldezahlen freuen, so viel Arbeit bedeutet es auch, eine derart große Veranstaltung zu organisieren und reibungslos über die Bühne zu bringen. Was hier geleistet wurde, verdient den allergrößten Respekt!

Autor: Carina Klinnert

 

Ein Kommentar zum Rennen und viele Bilder und Videos

Ein Kommentar zum Rennen und viele Bilder und Videos

Liebe Windhundfreunde, nachstehend ein Kommentar unseres Rennleiters als Nachbetrachtung zum internationalen Windhund-Rennen am Sonntag, 21. Juli:

Nach dem Rennen…….ist ja bekanntlich vor dem Rennen.

Ich möchte zunächst kurz eingehen auf die Ausstellung am Samstag. Monika Keil hat uns eine wunderschön dekorierte Ausstellung vorbereitet und durchgeführt. Danke an alle Helfer und besonders an Monika. Leider hat wohl das Programm nicht korrekt funktioniert, so dass wir Richterberichte und die S und L Vergabe nachreichen müssen. Sorry. Danke für die schöne Meldezahl von fast 260 Hunden in Verbindung mit der Sloughi-JAS. So viele Sloughis waren seit vielen Jahren nicht mehr zusammen. Schade finde ich, dass abends beim Diavortrag und gemeinsamen Essen nur wenige Sloughi-Besitzer anwesend waren. Sabine Schlenkrich hat uns tolle Rahmenbedingungen für diese Ausstellung präsentiert und es wurden wunderschöne Preise vergeben, leider nur von wenigen Windhundfreunden gestiftet.

Zum Rennen : Wir hatten die fantastische Meldezahl von 185 Hunden, davon 56 Hunde aus den europäischen Nachbarländern. Gerd Kleber hat uns und Ihnen in seiner gewohnt routinierten Art wieder mal ein hervorragendes Geläuf präpariert. Wir hatten bei 110 Läufen „nur“ 6 kleinere Blessuren, zumeist muskulär, zu verzeichnen. Das macht mich besonders zufrieden und spricht für die Qualität der Bahn. An dieser Stelle gute Besserung für unsere verletzten Vierbeiner.

Wir hatten an Sattelplatz, Startkasten, Zeitnahme, Einfangzone und Hasenzug sehr gut und sicher arbeitende Teams, die kompetent das Rennen in einer reinen Laufzeit von ca. 6 Stunden ermöglicht haben. Hervorragend besetzt waren auch Schiedsgericht und die Crew der Bahnbeobachter, es wurde mit Sachverstand und glücklicher Hand entschieden, tolle Leistung. Für die Statistiker: Es gab 13 Entscheidungen des Schiedsgerichts, 5 Disqualifikationen und 8 „Nicht durch“. Mit unseren „drei Damen“ Yvonne, Regine und Martina ist das Sekretariat beispielhaft geführt worden, einschliesslich der Lauffortschreibungen und Aushänge.

Wir haben spannende und sehenswerte Läufe beobachten können. Dankbar können auch wir sein für die sehr akzeptablen Wetterbedingungen, die uns die 2. Vorläufe ermöglicht haben. Mit 185 Meldungen haben Sie uns das Vertrauen in die Bahn und unseren Verein geschenkt. Vertrauen beruht auf Gegenseitigkeit. Das wird anscheinend von sehr wenigen Teilnehmern missbraucht. Durch das sehr späte Zurückziehen (deutlich nach der vereinbarten Zeit von 13:30 Uhr) wurde unser Ablauf erheblich gestört. Das ist unfair gegenüber uns als Ausrichter und den anderen Teilnehmern. Ich lasse mir für das kommende Jahr etwas einfallen. Ich frage mich zudem, warum so viele Hunde zurückgezogen werden. Sie haben Sporthunde, die wollen laufen, taktische Geplänkel sollten hier außen vor sein. Mit Ausnahme natürlich bei Verletzungen oder ähnlichen Gründen.

Was enorm stört, sind die unangebrachten Aufgeregtheiten an der Meldestelle. Wenn die Papiere nicht in Ordnung sind oder fremde Personen Hunde gemeldet haben, deren Besitzer gar nicht anwesend sind (das sind nur zwei Beispiele), dann hat das halt Konsequenzen. Dazu kommt dann noch die ein oder andere unangemessene „Tonart“. An dieser Stelle vielen Dank für die professionelle Arbeit an der Kasse von Heike, Ingrid und meiner Frau, die hier immer die Ruhe bewahrt haben.

Wir hatten dann noch Probleme mit einem verstopften Urinal (das kommt dann auch noch alles dazu). Warum Zigarettenkippen in das Urinal geworfen werden, erschliesst sich mir nicht. Wir sind kein Hotelbetrieb und müssen das alles ehrenamtlich, so wie die Müllbeseitigung, wieder herrichten. Sollte Ihnen als Gast oder Teilnehmer etwas aufgefallen sein, was besser gemacht werden könnte, teilen Sie es mir oder unserem Vorstand mit. Bedenken Sie, es gibt Dinge, die nicht zu ändern sind. Erfreulich war, dass ich einigen Teilnehmer ein paar Wünsche erfüllen konnte. Es gibt nichts Schöneres, als in glückliche und zufriedene Gesichter zu schauen. Ich glaube, wir hatten ein schönes Veranstaltungs-Wochenende in Hünstetten. Dafür sorgte auch unser hart arbeitendes Küchenteam durch eine exzellente Versorgung,

Hinweisen möchte ich bereits jetzt darauf, dass im kommenden Jahr die Meldegebühr für eine CAC-Ausstellung 25 Euro betragen wird, auch das Meldegeld für Rennen wird sich erhöhen. Lesen Sie bitte dazu das Protokoll der JVH von unserem Verband. Und ich kann Ihnen sagen, die Vereine brauchen das Geld. Wir hatten an der einen oder anderen Stelle auch wieder Personalprobleme, so dass etliche Helfer mit Doppel- oder Dreifachaufgaben belastet wurden. Meine Bitte: engagieren Sie sich in den Vereinen, so dass uns die Windhundsportvereine erhalten bleiben.

Ich möchte Sie noch mal ausdrücklich loben : Sie waren sehr freundliche und angenehme Teilnehmer. So soll es sein. Wenn sie nächstens Jahr Hünstetten hoffentlich wieder besuchen, wird der Baseballverein in Betrieb sein. Wir richten im kommenden Jahr das Bundessiegerrennen im Juni aus und dann im Juli wie gewohnt unsere Doppelveranstaltung mit der Deerhound-JAS. Bitte melden Sie rechtzeitig, Sie erleichtern uns die Arbeit. Danke.

VIELEN DANK an alle Helfer, Unterstützer und Gönner, die uns bei der Ausrichtung zur Seite gestanden haben. Er war einschliesslich Auf- und Abbau viel Arbeit. Wir würden uns freuen, Sie wieder zahlreich begrüssen zu dürfen und wünschen Ihnen ein schönes zweites Halbjahr 2019. Bleiben Sie mit Ihren Hunden gesund.

Heiko Hasenstab, Sportlicher Leiter WRU

Fast alle Läufe des Rennens können Sie nochmals sehen, wenn Sie den nachstehenden Link anklicken. Vielen Dank an Björn-Carsten Liffers.
https://racing-socks.de/?fld=20190721_int_championship_H%C3%BCnstetten&type=video

Vielen Dank und ein großes Kompliment an Armin Hauke, der uns die tollen nachstehenden Bilder zur Verfügung stellte.

Sloughis treffen sich zur Jahresausstellung

Sloughis treffen sich zur Jahresausstellung

Liebe Windhundfreunde, ein ausführlicher Bericht von der Sloughi-Jahresausstellung wird folgen. Vorab zunächst einige Impressionen vom Einmarsch und der Begrüssung. Wir danken Armin Hauke, der uns die tollen Bilder zur Verfügung stellte.

 

Ergebnisse vom Rennen und Bilder von der Siegerehrung

Ergebnisse vom Rennen und Bilder von der Siegerehrung

Sowohl die Ausstellung am Samstag, als auch das Rennen am Sonntag wurden zur Zufriedenheit bewältigt. Etliche Teilnehmer haben sich bedankt. Ausführliche Berichte sowie Bilder von beiden Tagen folgen zeitnah an dieser Stelle. Wir wollen nicht versäumen uns bei allen helfenden Händen zu bedanken. Es war eine tolle Leistung was von den Mitgliedern und Helfern aus anderen Vereinen vollbracht wurde!

Vielen Dank an Karin Kölsch für die nachstehenden Bilder von der Siegerehrung!

 

 

 

Ein neues Abenteuer in der Windhund-Arena: unser erstes Jederhund-Rennen am Donnerstag, 20.6.2019:

Ein neues Abenteuer in der Windhund-Arena: unser erstes Jederhund-Rennen am Donnerstag, 20.6.2019:

Mit dem Gedanken, ein Jederhund-Rennen endlich auch einmal in der Windhund-Arena in Limbach-Hünstetten zu veranstalten, haben wir uns schon länger getragen. Die Urheberin dieser Veranstaltung ist allerdings ein treuer Gast, Claudia Schubert, gewesen. Sie und ihre Hündin „Samba“ (Galgo-Labrador-Mix) sind selbst passionierte Jedermannhund-Rennen Teilnehmer und Claudia und Samba trainieren regelmäßig in der Windhund-Arena.
Von langer Hand geplant und nun endlich realisiert haben wir eingeladen zu unserem ersten Jederhund-Rennen und sie alle sind gekommen: kleine, große, kurzhaarige, wuschelige, reinrassige, rassegemischte Hunde aller Art mit ihren großen und kleinen Besitzern, alle guter Laune und in bester Kondition. Wir haben uns sehr gefreut, sie alle bei uns zu Gast haben zu dürfen und freuen uns auch auf ein Wiedersehen in der Windhund-Arena in Zukunft, denn Training findet ja immer sonntags statt bei uns ab 12.00 Uhr und jeder Vierbeiner ist herzlich willkommen, denn die Windhund-Arena ist für alle Hunde da, nicht nur für Windhunde. Jeder Hund ist bewegungsfreudig und will rennen, egal ob mit oder ohne Hetzobjekt und bei uns kann man ihnen diese Gelegenheit bieten, ohne Gefahr zu laufen, dass ein jagdfreudiger Hund vielleicht beim unkontrollierten Freilauf verletzt wird oder andere Tiere verletzt.
Die Veranstaltung stand unter einem guten Stern und trotz unseres Lampenfiebers und bestehender Bedenken hinsichtlich unserer Unerfahrenheit in Sachen „Jederhund-Rennen“ konnten wir dank Claudia Schubert und ihrer kleinen Assistentin Samba diesen Event zu aller Zufriedenheit über die Hunde-Bühne bringen. Wir danken Claudia, ihrer Mutter und Samba sowie allen Teilnehmern für ihre Unterstützung, ihre Teilnahme und gute Laune und hoffen auf ein baldiges Wiedersehen mit Euch allen in der Windhund-Arena zu einem unserer Trainings !
Ein weiterer Grund, weswegen wir diese Veranstaltung insgesamt positiv sehen ist die Tatsache, dass wir den gesamten hart erwirtschafteten kleinen Gewinn mit niemandem teilen müssen, was bei offiziellen Veranstaltungen, die wir im Rahmen unseres Verbandes ausrichten, leider nicht der Fall ist. In jeder gut funktionierenden langlebigen Unternehmensstruktur herrscht ein Geben und Nehmen – das ist in unseren Verbandsstrukturen allerdings nicht der Fall, hier heißt es: die einen arbeiten und die anderen kassieren, ohne etwas dazu beizutragen. Oft gerügt aber leider bisher nicht berücksichtigt. Eigentlich schade!

Mit freundlichen Grüßen: Katharina Rediske

Nachstehend noch die e-mail einer Teilnehmerin des Jederhund-Rennens, die uns gestern abend erreichte:

„Wir haben heute mit unseren Hunden einen sehr kurzweiligen Tag in der Windhund-Arena in Limbach verbracht und sehr viel Spaß dabei gehabt! Es war eine tolle Idee des Vereins, ein solches Rennen zu veranstalten! An die gepflegte Anlage, die perfekte Organisation, die vielen ausgesprochen, leckeren Kuchen, Salate und die netten Gespräche mit den unterschiedlichsten Menschen werden wir uns gerne erinnern. Unser Dank gilt allen, die dazu beigetragen, dass unsere Hunde und wir so einen schönen Tag hatten!“

Mit freundlichen Grüßen: Karla Arnold

Nachstehend weitere Bilder vom Jederhund-Rennen: http://www.phottik.de/foto-galerien/tiere-2019/jederhundrennen-hünstetten/ 

In der Pause gab es einige Schauläufe der Windhunde:

Am Samstag ging es in der Windhund-Arena weiter mit dem „Dark-Legends-Zwingertreffen“. Freunde der italienischen Windspiele waren eingeladen und es war eine Freude so vielen der quirligen Vierbeinern beim Toben und Spielen zusehen zu können. 

Am sonntäglichen Training nahmen dann 55 Windhunde teil. 17 Greyhounds und auch 17 italienische Windspiele dominierten das Feld. Bei noch erträglichen Temperaturen von 26° Celsius und immer einer leichten Brise absolvierten die Hunde ihre Trainingsrunden, u.a. wurden auch zwei Greyhound-Lizenz-Gruppenläufe erfolgreich gezogen. Leider haben wir keine Bilder vom Training.

Eine fast perfekte Veranstaltung . . .

Eine fast perfekte Veranstaltung . . .

Einen Rückblick auf das Coursing am 18. und 19. Mai in Hünstetten möchte ich mir erlauben.

Eigenlob stinkt, so sagt man, aber wir hatten wirklich eine schöne Veranstaltung. Schon deshalb, weil wir an beiden Tagen trotz der hohen Meldezahl nur zwei (offiziell gemeldete) kleinere Verletzungen zu verzeichnen hatten. Das spricht für die Teilnehmer und ihre Hunde sowie für den Parcoursbau und das Gelände. Schön deshalb, weil ich eine entspannte Stimmung auf dem Platz gespürt habe, sowohl unter den Teilnehmern als auch unter den Helfern und Funktionären.

An dieser Stelle vielen Dank an unsere Mitglieder des WRU Hünstetten, die an diesem Wochenende im engagierten Einsatz waren, an die Coursingabteilung von Landstuhl, von Sachsenheim und von Issum. Auch nach Hoope und in die Schweiz, die Helfer kamen aus allen Himmelsrichtungen. Es gab auch Helfer, die aus Freunde am Windhundsport z. B. den „Hasen“ einhängten, die ich gar nicht kannte. Tolle Sache.

Wir waren insgesamt ein klasse Team, obwohl in dieser Konstellation noch nie zusammen gearbeitet wurde. Nicht zuletzt deswegen konnten wir den letzten Lauf am Samstag um 16.30 Uhr und am Sonntag um 15.30 Uhr ziehen und uns sogar eine Stunde Pause leisten. Nicht zu vergessen, die exzellente Sekretariatsabwicklung durch unsere Freundin Ann Watzdorf aus Issum. Auch unser Küchenteam hat alles gegeben und uns sehr gut mit hervorragendem Essen versorgt. Diese Menschen arbeiten im Hintergrund und werden oft nicht gesehen. Da steckt harte Arbeit dahinter. Auch Start, Sattelplatz und Anmeldung zeigten Top-Leistung. Auch an die Funktionäre vielen Dank. Ihr ward immer an Ort und Stelle, zuverlässig und ohne Zeitverzug. Unser 3-er Team Hasenzug arbeitete schnell und perfekt. Besonderen Dank noch mal an die Hasenausleger Mark und Janni, Söhne von unseren Vereinsmitgliedern. Ihr seid gut, ruhig und zuverlässig gefahren.

Dass nicht jeder zufrieden aus einer solchen Veranstaltung geht, ist naheliegend. Wir können viele Wünsche erfüllen, aber nicht alle. Dennoch hoffe ich, dass wir alle Probleme beseitigen oder zumindest besprechen konnten. Ich hatte zumindest den Eindruck. Sollte noch was offen sein, sprechen Sie mich an. Ich bin dankbar für Rückmeldungen jeder sachlicher Art, ob positiv oder mit Verbesserungsvorschlag.

Denken Sie bitte dran, wir stehen in allen Vereinen ehrenamtlich auf den Plätzen. Wir möchten nicht als Dienstleister gesehen werden, so jedenfalls sehe ich es persönlich. Wir sind Menschen und machen mal einen Fehler. Eine Dienstleistung bekommen sie nicht für 21 Euro Meldegeld die Stunde, bei uns verbringen sie einen ganzen Tag. Ich gehe davon aus, dass meine Frau und ich für dieses Coursing 700 bis 800 E-Mails bearbeitet haben. Vielen Dank daher auch an meine Frau Monika.

Ich möchte aber auch Ihnen als Teilnehmern ein Lob aussprechen. Sie waren sehr diszipliniert und freundlich. Auch die Anmeldung und Tierarztkontrolle, vor allen Dingen die vor dem zweiten Durchgang, lief erfreulich gut. An dieser Stelle vielen Dank an unsere beiden Tierärztinnen Sabine Maass und Sandra Götzfried, die uns während der Veranstaltung begleitet und klasse gearbeitet haben. So konnten wir dann auch relativ zügig den Durchgang 2. beginnen.

Bei der Siegerehrung am Samstag setzte leider ein Regenschauer ein, so dass ich einige der Teilnehmer leider nicht verabschieden konnte. Ich hoffe, dass sie gut nach Hause gekommen sind. Nicht zuletzt war auch das, bis auf die eine Stunde Regen am Samstag, durchweg schöne Wetter ausschlaggebend für positive Stimmung. Ich jedenfalls hatte, trotz des Drucks der Coursingleitung, ein schönes Wochenende, durfte alte Bekannte und Freunde wiedersehen, neue Kontakte knüpfen.

Ich hörte vielfach den Wunsch, dass doch die Kantine abends geöffnet haben möge. Das ist manchmal aus personellen Gründen schwierig. Sollte der Wunsch verstärkt ausgesprochen werden kommen wir dem bestimmt nach. Allerdings würden wir uns dann auf Getränkeausgabe beschränken und es vorher transparent machen.

Was mir gerade noch einfällt: Wir hatten als Parkraum nur das Gelände vor der Bahn und den Innenraum zur Verfügung. Danke für das Verständnis, dass die Zugfahrzeuge der Wohnwagen in den Innenraum ausweichen mussten. Das hat alles gut geklappt.

Ein paar kleine Anmerkungen: Wenn Sie Hunde zurückziehen, melden Sie bitte rechtzeitig im Sekretariat ab. Stellen Sie bitte verletzte Hunde unserem Tierarzt vor, wir möchten es wissen und Sie sind dazu verpflichtet. Dann können wir auf dem Coursingfeld auch reagieren. Freunde von mir haben auf der Baustelle des Baseballfeldes viel Hundekot entfernt. Das ist unschön und kein gutes Bild für uns alle.

Im Juli steht unsere Ausstellung mit Sloughi-JAS an (Samstag) und dann am Sonntag das Bahnrennen der Champions-League. Wir würden uns freuen, Sie wieder begrüssen zu dürfen. Die Vorbereitungen laufen, die Funktionärsteams sind aufgestellt, ich werde wieder Ihr Rennleiter sein.

Bis dahin, bleiben Sie gesund, ihren Hunden eine verletzungsfreie Zeit und danke für das sportlich-faire Wochenende.

Heiko Hasenstab, Sportlicher Leiter des WRU-Hünstetten

Soeben haben wir auch die Bilder von Karin Kölsch bekommen. Herzlichen Dank!

Nachstehend einige Impressionen von der Siegerehrung an beiden Tagen: