Die umfangreichen Vorbereitungen, die im Vorfeld von dem „Vater“ dieser Veranstaltung geleistet wurden, haben sich gelohnt. Danke Dir Michael Nagel, für die gelungene Umsetzung der Idee eines Tages der offenen Tür, der der Öffentlichkeit die Tore unserer Windhund-Arena gestern geöffnet hat. Es war ein Tag der neuen Begegnungen mit interessierten Menschen bei bestem Wetter und mit leckeren Speisen (danke an das Küchenteam Vio, Calista und Thomas), die für jeden Geschmack etwas im Angebot hatten. Die Selfie-Fotoleinwand mit der künstlerisch ausgeklügelten Fotomontage „K.Kölsch“ fand ebenfalls regen Anklang und Belagerung. Karin Kölsch war übrigens auch wieder mit dabei, worüber wir uns sehr gefreut haben!
 
Die Mitglieder hatten sich für die Rassepräsentationen ihrer Windhundrassen sehr aufschlussreiche Vorträge einfallen lassen, die sowohl historische als auch gegenwärtige Einflüsse ihrer Rassen widerspiegelten. Die Zuhörer hatten sich auf der schattigen Terrasse ein Plätzchen gesucht und lauschten den Vorträgen. Die Rassepräsentationen fanden unter den Kastanienbäumen vor der Kantine statt, damit die Zuschauer die Hunde aus nächster Nähe ansehen konnten.
 
Nach jeder Rassepräsentation folgten dann gleich die jeweiligen Demonstrationsläufe der Rasse. So konnten sich die Zuschauer gleich ein Bild der einzelnen unterschiedlichen Windhundrassen und den ebenso sehr unterschiedlichen Bewegungsabläufen machen: z.B. die Afghanischen Windhunde mit ihrem gepflegten langen Fell, waren in vier Demonstrationsläufen mit tollen Positionswechseln vertreten. Die zweitschnellsten Säugetiere und Könige der Rennbahn, unsere „Greyhounds“, donnerten mit höchster Geschwindigkeit in einem packenden Viererlauf über die Sandbahn. Die federleicht anmutenden Salukis lieferten sich in einem Sechserfeld spannende Überholmanöver. Die Sloughis hinterliessen auch bleibenden Eindruck, genauso wie die temperamentvollen Galgos – und natürlich die kleinen Vertreter der Windhundfamilie: die hübschen Silken Windsprites, die patenten Whippets und die entzückenden Windspiele sowie der Pharao Hound. 
 
So waren dank unserer Mitglieder und Freunde des WRU viele Windhundrassen orientalischen und europäischen Ursprungs vor Ort. Ein Baby-Barsoi war übrigens auch vertreten. Er wird sicherlich nächstes Jahr bei der Präsentation und auf der Bahn anlässlich unseres „Tages der offenen Tür 2023“ den „Kaiser der Windhunde“ Barsoi würdig vertreten. 
 
Dem gesamten Trainingsteam großen Dank, auch der Dame in der Zeitnahme, die den ganzen Tag geduldig ihrem „einsamen“ Job des Zeitmessens nachging, ohne groß Beachtung zu finden (das ist so, wenn man bescheiden im Hintergrund einen der wichtigsten Jobs bei den Trainings schultert, danke Dir Sabine). Danke Dir Michael, für die Organisation dieser schönen, windhundübergreifenden informativen Veranstaltung! Dieses Pilotprojekt war ein voller Erfolg und hat dem Verein sehr gut getan.
 
Der ein oder andere „Nichtwindhund“ durfte dann am Ende des Tages auch noch eine Startgerade laufen. Auch sie waren mit viel Elan und glücklich dabei. So kamen alle auf ihre Kosten und traten gegen 17.00 Uhr zufrieden den Heimweg an oder verweilten noch bei einem kühlen Getränk auf unserer Sonnenterrasse, um diesen Tag gemütlich ausklingen zu lassen. Wie uns versichert wurde, werden wir den einen oder anderen Besucher sicherlich bald in der Windhund-Arena wiedersehen. Wir freuen uns schon jetzt und heute darauf!
 
Katharina Rediske
 
 
(Ein herzliches Danke an Karin Kölsch für die gelieferten Fotos!)
 
 
 
 
 

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